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Die Kösseine – Der Heimatberg im Fichtelgebirge

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Die Kösseine besuchen – ein absolutes Must-do, wenn du im Fichtelgebirge unterwegs bist. Mit 939 m ü. NN zwar nicht der höchste Berg im Fichtelgebirge, aber wohl einer mit der schönsten Aussicht und Wohlfühlgarantie inklusive. Hier kommst du egal zu welcher Jahreszeit voll auf deine Kosten! Nicht nur die Aussicht lockt hier die Besucher an, sondern auch das Restaurant Kösseinehaus. Im Sommer sitzt du auf der wunderschönen Terrasse, im Winter in der urig-gemütlichen Gaststube mit Kamin. Doch auch viele Aktivitäten wie Wandern, Schlittenfahren und Mountainbiken sind hier möglich. Als geborene Wunsiedlerin sehe ich die Kösseine als meinen Heimatberg an, da er schnell erreichbar und der höchste Berg in direkter Nähe ist.

Wanderwege zur Kösseine

Besonders empfehlenswert ist eine Wanderung auf den Berg mit anschließender Einkehr im Kösseinehaus. Starten kann man die Wanderung entweder vom Wanderparkplatz Schurbach bei Waldershof, oder auch vom Wanderparkplatz Hohenbrand aus. Zusätzlich ist auch die Wanderung über die Luisenburg möglich. Das lässt sich auch wunderbar mit einem Besuch in Europas größten Felsenlabyrinth verbinden. Siehe hierzu auch in unserem Blogbeitrag 10 Tipps für deinen Besuch im Felsenlabyrinth Wunsiedel nach, der hier demnächst erscheint.

Meine Empfehlung ist der Wanderweg von Hohenbrand aus. Hier sind immer genügend Parkplätze vorhanden und du hast die Wahl zwischen zwei wunderschönen Wanderwegen. Vom Parkplatz aus folgst du einfach der Beschilderung, nach ca. 700 Metern erreichst du eine Gabelung, hier kannst du in den Wald hinein nach links abbiegen, was der kürzere aber auch steilere Weg nach oben ist oder du folgst der geschotterten Straße.

Kösseine Wegweiser
Gabelung der beiden Wanderwege von Hohenbrand aus

Wenn du mit Kinderwagen unterwegs bist, würde ich dir definitiv den Weg rechts entlang empfehlen, denn hier geht es gemütlich durch den Wald. Der linke Weg ist dagegen entsprechend steiler, aber auch kürzer. Hier läufst du, bis du auf einen steinernen Weg triffst. Dort erreichst du schließlich einen kleinen Brunnen, den Marien-Brunnen. Hier kannst du kurz verweilen und dich in heißen Sommertagen mit dem kalten Brunnenwasser erfrischen. Von hier aus ist es nicht mehr weit nach oben zum Aussichtspunkt und damit zu deiner wohlverdienten Stärkung im Kösseinehaus.

Kösseine Wanderweg
Der Marien-Brunnen

Für beide Wanderungen, egal ob du von Schurbach oder Hohenbrand startest, würde ich mit Einkehr im Kösseinehaus 1 bis 2 Stunden einplanen. Also perfekt für einen Nachmittagsausflug oder für eine Wanderung zum Sonnenuntergang und anschließendem Abendessen vor Ort. Dir reicht das noch nicht, du planst einen kompletten Wandertag? Dann schauen wir uns im folgenden Abschnitt mal die etwas größeren Touren an.

Tageswanderungen rund um und auf die Kösseine

Felsenlabyrinth – Kösseine

Eine Wanderung auf die Kösseine lässt sich auch wunderbar mit einem Besuch in Europas größtem Felsenlabyrinth verbinden. Du kannst zum Beispiel vormittags in Wunsiedel oder direkt im Felsenlabyrinth starten und dann weiter auf die Kösseine wandern und dort einkehren. Anschließend kannst du über Bad Alexandersbad zurück nach Wunsiedel wandern und dabei noch einen kurzen Stopp auf dem Katharinenberg einlegen. Dort gibt es ein Rotwildgehege, einen Greifvogelpark und ein schönes Parkgelände mit einer alten Kirchenruine.

Wanderung Kösseine – Seehaus

Du kannst auch von der Kösseine aus über den Parkplatz Hohenbrand, dann über den Wurmlohpass, bis hinauf zur Hohen Matze (813 m ü.N.N.) und zur Girgelhöhle wandern. Am Prinzenfelsen vorbei überquert man schließlich beim Silberhaus die B303 und folgt den Schildern zur Platte (884 m ü.N.N.) hinauf. Dort kannst du die Felsformationen bestaunen und eine kurze Pause einlegen. Von hier sind es nur noch ca. 2,5 Kilometer zum Seehaus (922 m ü.N.N). Die gesamte Wanderung beträgt ca. 12 Kilometer und du solltest für die einfache Wegstrecke ungefähr 3 Stunden einplanen. Am besten parkst du dein Auto am Wanderparkplatz Hohenbrand. Diese Wanderung ist ein Teil des Fränkischen Gebirgswegs.

Winteraktivitäten auf der Kösseine – Rodeln

Im Winter, wenn genügend Schnee liegt, kann ich dir nur wärmstens empfehlen den Schlitten einzupacken und eine rasante Abfahrt den Berg hinunter zu genießen. Ich persönlich würde dann von Schurbach aus starten, da dies der kürzeste Weg nach oben ist und auch die Abfahrt hier wirklich Spaß macht. Es sind auch einige steile Stellen dabei, bei denen man richtig Schwung aufnehmen kann. Allerdings ist der Weg nicht sehr breit und am Wegrand befinden sich viele Bäume, daher sollte man gut aufpassen und bei Abfahrt in der Dunkelheit am besten eine Stirnlampe dabei haben. Für die Sicherheit ist auch ein Helm (z.B. vom Skifahren) ratsam.

Mit Kindern würde ich die weniger steile Abfahrt nach Hohenbrand empfehlen, hier ist der Weg etwas breiter. Achte immer auf die Beschilderungen, damit du am Ende nicht beim falschen Parkplatz stehst 😉

Das Kösseinehaus

Egal ob bei einer geplanten Wanderung, Fahrradtour oder der Schlittenfahrt: Ein Besuch im Kösseinehaus oben auf der Terrasse oder in der Gaststube mit Kamin und leckerem Essen ist sehr empfehlenswert. Die aktuellen Öffnungszeiten und ein paar Einblicke findest du hier. Absolutes Hüttenfeeling lässt vor allem der Kaiserschmarrn aufkommen, den ich sehr empfehlen kann. Neben deftiger Kost, gibt es auch vegetarische Gerichte. Auch Übernachtungen sind auf der Hütte möglich, bitte wende dich hierfür telefonisch an das Kösseinehaus. Vor allem zu besonderen Daten wie z.B. Silvester sind die Übernachtungsmöglichkeiten allerdings sehr schnell ausgebucht.

Der Kösseineturm

Neben dem Essen erwartet dich auf dem Aussichtspunkt, dem Kösseineturm, eine fantastische Aussicht auf das Fichtelgebirge. Der Aussichtspunkt befindet sich direkt neben dem Gasthaus Kösseinehaus.

Aussicht vom Kösseineturm beim Kösseinehaus
Der Aussichtsturm

Mein ganz besonderer Tipp ist hier ein Besuch zu Sonnenaufgang. Die Lichtstimmung zum Sonnenaufgang und kurz davor ist einfach magisch. Sei am besten etwas eher dran, um dir einen Platz auf einen der Steine oder auf der Terrasse zu sichern. Gerade an den Wochenenden im Sommer kann es früh dann doch schon mal etwas voller werden. Als ich zuletzt mit meinen Freundinnen dort war, haben wir nicht schlecht geschaut, als früh morgens um 5:45 schon einige Wanderer und Mountainbiker unterwegs waren. Aber keine Sorge du findest immer ein Plätzchen, um den Sonnenaufgang zu bestaunen.

Kösseine bei Sonnenaufgang im Winter
Sonnenaufgang auf dem Kösseineturm

Nimm im Sommer auf einem der Felsen Platz und genieße hier deinen mitgebrachten Kaffee, denn so so früh am Morgen hat das Gasthaus noch nicht geöffnet. Möchtest du dort Frühstücken, empfehle ich dir vorher zu reservieren. Am Sonntag ist das Frühstücken ab 9 Uhr möglich.

Mountainbiken

Wenn du gerne mit dem Fahrrad unterwegs bist, kannst du natürlich auch damit die Kösseine erklimmen und das Fichtelgebirge und seine anspruchsvollen Trails erkunden. Da es allerdings häufig steile Abschnitte zu bewältigen gilt, ist viel Ausdauer gefragt. Falls du etwas leichter nach oben kommen möchtest, kannst du dir auch lokal ein E-Bike leihen. Im Sommer eignet sich vor allem die Tour über den Nagler See, denn hier kann man auch mal kurz ins kühle Nass springen, um sich zu erfrischen.

Egal für welche Sportart du dich entscheidest, um die Kösseine zu erklimmen, ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Entdecken unseres sagenhaften Fichtelgebirges.

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