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Entdecke die traumhaften Quellen im Fichtelgebirge

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Im Fichtelgebirge kannst du dich nicht nur an den imposanten zwölf Gipfeln erfreuen, denn hier entspringen auch einige Quellen bekannter Flüsse. Allen voran der Main, die Eger, die Naab und die Saale. Wo du die einzelnen Quellen findest, was dich dort genau erwartet und welche Rundwanderwege wir dir hier empfehlen können, erfährst du im nachfolgenden Beitrag. Neben den bekanntesten Orte, wollen wir dir natürlich noch ein paar Geheimtipps verraten.

Die wichtigsten und schönsten Quellen im Fichtelgebirge

Nachfolgend findest du die in unseren Augen schönsten Quellen, die du unbedingt einmal besucht haben solltest. Wie es der Zufall so will, liegen diese inmitten wunderschöner Natur, an den schönsten Wanderwegen der Region. Eine Wanderung bietet sich also wirklich an.

1. Weißmainquelle

Versteckt im dichten Wald liegt die verwunschene Weißmainquelle am Hang des Ochsenkopfes. Erreichen kannst du diese über schöne urige Wander- und Forstwege. Wie du dir bestimmt schon gedacht hast, ist hier der Ursprung des weißen Mains, der bei Kulmbach mit dem roten Main zum Hauptfluss Main zusammenfließt. Direkt an der Quelle laden Sitzmöglichkeiten zum Verweilen und zu einer kleinen Stärkung ein.

Die Weißmainquelle ist eine der schönsten Quellen im Fichtelgebirge für eine Wanderung
Die Weißmainquelle ist unsere liebste Quelle im Fichtelgebirge für eine schöne Wanderung

Unweit von der Weißmainquelle findest du auch den mächtigen Weißmainfelsen. Eine riesige Felsenburg, die du über schmale steinerne Stufen und eine Besteigungsanlage aus Holz besteigen kannst. Von dessen Spitze aus hast du einen grandiosen Rundumblick auf das gesamte Fichtelgebirge, vor allem aber auf den benachbarten Ochsenkopf und den Schneeberg.

Blick vom Weißmainfelsen auf das schöne Umland
Auf den Weißmainfelsen führt eine Besteigungsanlage bis ganz nach oben zu einem fantastischen Rundumblick hinauf

Unsere liebste Wanderung zur Weißmainquelle führt dich vom Wanderparkplatz am Karches-See über den Weißmainfelsen und die Fichtelnaabquelle, die wir dir nachfolgend noch näher vorstellen möchten. Die rund zweistündige Tour ist ein echtes Highlight und führt dich zu zwei der echten Geheimtipps im Fichtelgebirge. Am Ende deiner Wanderung kannst du dich im Biergarten des Waldrasthaus Karches bei einer hervorragenden Brotzeit und einem Bierchen stärken.

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2. Egerquelle

Der Ursprung der Eger befindet sich am Nord-Ost-Hang des höchsten Berges der Region, dem Schneeberg, unweit von Schönlind. Demnach liegt diese auch auf durchaus beachtlichen 752 m Höhe. Die aufwändig mit Granitsteinen gefasste Quelle ist unbedingt einen Besuch wert; in unseren Augen eine der schönsten im ganzen Fichtelgebirge. Diese wird dem größten Fluss der Region also durchaus gerecht. An einem heißen Sommertag kann man hier auch ganz wunderbar im Schatten der Bäume eine Rast einlegen. Zahlreiche Bänke und Tische stehen hier zu Verfügung.

Die idyllisch gelegene Egerquelle ist eine der schönsten Quellen im Fichtelgebirge
Die aufwändig gefasste Egerquelle liegt idyllisch gelegen unweit des Wanderparkplatzes an der Kreissstaße WUN 1
Die Egerquelle ist aufwändig gefasst und lädt zum Verweilen ein

Erreichen kannst du die Egerquelle in wenigen Minuten ganz einfach vom Wanderparkplatz an der Kreisstraße WUN 1 aus. Doch auch als Zwischenziel auf einer Rundwanderung bietet sich diese fantastisch an. Über den Quellenweg, an dem die Egerquelle liegt, kannst du in rund 30 min über einen kleinen Umweg auch die alte Egerquelle erreichen.

Die alte Egerquelle im Fichtelgebirge
Der alten Egerquelle solltest du unbedingt auch einen Besuch abstatten

Wenn du sehr gut zu Fuß bist, kannst du den Quellenweg auch noch ein Stück weiterfolgen und dann den Aufstieg auf den Schneeberg wagen und anschließend über den Rudolfsattel zum Rudolfstein über die Drei-Brüder-Felsen weiterwandern. Dies erfordert aber ein gesundes Maß an Ausdauer.

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3. Saalequelle

Eine weitere Quelle im Fichtelgebirge, die du unbedingt einmal besucht haben solltest, ist die schön gelegene und beeindruckend gefasste Saalequelle. Der Ursprung der Sächsischen Saale, dem zweilängsten Nebenfluss der Elbe. Diese liegt am Hang des großen Waldsteins in der Nähe von Zell im Fichtelgebirge. Direkt vor der Quellfassung kannst du beim Plätschern der Saale auf den Sitzmöglichkeiten in einem hölzernen Pavillon verweilen.

Die idyllisch gelegene Saalequelle bei Zell
Die wild-romantisch am Philosophenweg gelegene Saalequelle ist ein super Ort für eine Pause auf deiner Wanderung

Nur wenige Gehminuten von der Quelle entfernt findest du auch das ehemalige Bergwerk mit dem Namen „Hülffe Gottes“. Der vergitterte Eingang befindet sich etwas Abseits des Weges. Ein Hinweisschild weist dir den Weg. In vergangenen Tagen wurde hier Gelbkreide abgebaut, die als Farbstoff verwendet wurde.

Unweit der Quelle gibt es einen kleinen Wanderparkplatz am Zeller Philosophenweg, wenn du nicht weit laufen möchtest. Falls dir der Sinn aber nach einer ausgeprägteren Wanderung steht, dann würden wir dir eine Wanderung ab Zell über die Sallequelle zum Großen Waldstein empfehlen. Dort kannst du das rote Schloss, den Bärenfang und den wunderschönen Aussichtspavillon auf dem Gipfel des Waldsteins empfehlen. Die Wanderung findest du hier auf Komoot.

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4. Fichtelnaabquelle

Unweit der Weißmainquelle (ca. 800 m), direkt am Quellenweg gelegen befindet sich die schöne Fichtelnaabquelle. Wie du unschwer und messerscharf analysiert hast, der Ursprung der Fichtelnaab. Diese vereint sich bei Windischeschenbach zur Waldnaab. Hier sei dir noch unser Beitrag zum wunderschönen Waldnaabtal in der Oberpfalz empfohlen, ein wahnsinnig schönes Ausflugsziel.

Direkt an der auf beachtlichen 867 m gelegenen und schön gefassten Quelle findest du auch eine Schutzhütte und etliche Sitzgelegenheiten. Also auch hier lässt es sich vorzüglich pausieren und eine Brotzeit vertilgen, um sich für die weitere Wanderung zu stärken. Vor allem auch im Hochsommer, denn die umliegenden Bäume spenden rettenden Schatten.

Um zu dieser Quelle im Fichtelgebirge zu wandern, sei dir auch die oben bereits beschriebene Rundwanderung zur Weißmainquelle empfohlen. Wenn du dieser Route folgst, kommst du unweigerlich auch an der Fichtelnaabquelle vorbei. Zwei Fliegen mit einer Klappe quasi. Eine herausragende Tour, die wir dir wirklich nur ans Herz legen können. Hier findest du die Wanderung auf Komoot.

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5. Röslauquelle

Versteckt am steilen Osthang des Schneebergs kannst du die eher unbekannte Röslauquelle entdecken, Ursprung der gleichnamigen Rösla bzw. Röslau. Die Quelle liegt etwas verborgen jedoch wunderschön im Wald gelegen. Ganz so einfach zu erreichen wie die anderen hier beschriebenen Orte ist sie aber allerdings nicht. Hier muss man schon wissen wo man suchen muss und etwas weiter laufen. Aber das macht uns ja nichts aus, oder?

Die schöne Röslauquelle im Fichtelgebirge liegt versteckt am Osthang des Schneebergs
Die imposant gefasste Röslauquelle verbirgt sich etwas abseits des Weges am Osthang des Schneebergs

Egal wie man es dreht und wendet, ohne gute Grundkondition ist der Aufstieg zur Quelle sehr schwierig. Lohnen tut sich dieser aber absolut. Denn gerade kurz vor der Quelle hat man von den schönen Wanderwegen aus einen herrlichen Blick auf das Umland. Wenn man es geschafft hat, kann man sich im Schatten des Waldes direkt an der Quelle auf einer der Sitzgelegenheiten mit Tisch erholen. Keine Sorge, große Teile der Wanderwege um die Röslauquelle sind urig und keine Forststraßen.

Kurz vor der Röslauquelle bietet sich dir ein fantastischer Rundumblick
Hat man den beschwerlichen Aufstieg geschafft, kann man sich an der fantastischen Aussicht erfreuen

Wenn du gut zu Fuß bist, dann erreichst du die Röslauquelle am besten über den Nußhart. Von Vordorf aus kannst du über das Seehaus, weiter zum Gipfel aufsteigen. Vom Schneebergsattel steigst du ab zur Röslauquelle. Alternativ kannst du vorher aber noch bis ganz nach oben auf den Schneeberg, den höchsten Berg in Nordbayern steigen. Gute Kondition vorausgesetzt. Die beschriebene anspruchsvolle aber wunderschöne Wanderung kannst du dir hier auf Komoot im Detail ansehen. Von Vordorf aus kannst du aber auch direkt und ohne Umwege zur Quelle wandern. Hierfür musst du einfach mit knapp 1,25 h Gehzeit rechnen.

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6. Lamitzbrunnen

In der Nähe des Epprechtsteins bei Kirchenlamitz wartet ein weiteres kleines Highlight auf dich, der Lamitzbrunnen. Hier entspringt die namensgebende Lamitz. Doch auch wenn der Brunnen bei weitem nicht mit der aufwendigen und imposanten Fassung der anderen Quellen im Fichtelgebirge mithalten kann, ist diese dennoch ein äußerst lohnenswertes Ziel auf deinen Wanderungen. Denn dies liegt vor allem an den benachbarten Attraktionen.

In unmittelbarer Nähe befindet sich der Hohe Stein, eines unser absoluten Lieblingsziele im gesamten Fichtelgebirge. Die rund 25 m hohe mächtige Felsenburg ragt über den umgebenden Wald hoch in den Himmel. Und das beste an der Sache ist, dass du diesen bis ganz nach oben besteigen kannst. Doch das musst du dich auch trauen, denn für die letzten Meter hinauf gibt es keine Besteigungsanlage mehr. Doch es lohnt sich, der Rundumblick von der Spitze über die gesamte Region mit ihren Gipfeln ist wirklich unvergleichlich.

Der Hohe Stein am Lamitzbrunnen
Der mächtige „Hohe Stein“ unweit des Lamitzbrunnen wartet darauf von dir bestiegen zu werden (falls du dich traust)

Im oben verlinkten Beitrag zum Hohen Stein haben wir dir eine schöne Wanderung (eine unserer Lieblingswanderungen) vom Granitlabyrinth aus über die Burgruine Epprechtstein, über den Lamitzbrunnen zur Felsenburg beschrieben. Für diese Tour solltest du dir rund 2,25 h einplanen.

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Autor: Fichtelguide-Team

Wir sind Peter und Markus und schreiben auf dem Fichtelguide über unsere Lieblingsorte im Fichtelgebirge. Wir lieben den Ausgleich, den die Natur, die tolle Aussicht und magischen Plätze zum stressigen Alltag bieten. Mehr über uns gibt's auf unserer "Über uns"-Seite.

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